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Noch bis 28. August im Nikolaiviertel im Ephraim-Palais: Spektakuläre Ausstellung „Berlin – Stadt der Frauen“

stadtderfrauen © Stadtmuseum Berlin_Foto Christian Kielmann

Vom 17.03. bis 28.08. 2016 widmet sich die Sonderausstellung „Berlin – Stadt der Frauen“  im Ephraim Palais 20 außergewöhnlichen Frauen, welche die Berliner Stadtgeschichte maßgeblich mitgestaltet haben. Anlass ist das 150-jährige Jubiläum des Lette Vereins. Wilhelm Adolf Lette gründete 1866 den Verein zur Förderung des weiblichen Geschlechts, da er die Notwenigkeit erkannte die weibliche Bevölkerung aktiv einzubinden, um die Modernisierung Berlins von der Biermeier-Residenz zur Metropole voranzutreiben. Um dieses Ziel zu erreichen,  schuf er Ausbildungsangebote speziell für Frauen. Die Ausstellung zeigt auf, wie die Frauen begannen sich auch außerhalb des Salonlebens Gehör zu verschaffen, gesellschaftliche Zwänge zu überwinden und Einfluss auf das öffentliche Leben zu nehmen.

In der Sonderausstellung werden über 400 Ausstellungsstücke gezeigt, welche die Lebenswege der 20 ausgewählten Frauen nachzeichnen und dem Besucher einen Einblick in die Rolle der Frau im Wandel der Zeit geben. Nicht nur Protagonistinnen des 19. Jahrhunderts, sondern auch prägende Persönlichkeiten des Lette Vereins werden im Rahmen der Sonderausstellung bedacht und dem Besucher  näher gebracht. Nähere Informationen finden Sie vor Ort in einem umfangreichen Katalog sowie unter:  http://www.stadtmuseum.de/ausstellungen/berlin-stadt-der-frauen.

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