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René Nyberg, Der letzte Zug nach Moskau: Zwei Freundinnen, zwei Schicksale, eine jüdische Familiengeschichte

Datum & Zeit
Di, 20. August 2019 - 18:00 Uhr

Location
Gedenkbibliothek


Dr. Angela Plöger, die renommierte Übersetzerin aus dem Finnischen, stellt das von ihr übertragene Werk vor:

René Nyberg, Der letzte Zug nach Moskau: Zwei Freundinnen, zwei Schicksale, eine jüdische Familiengeschichte

Der Autor war Botschafter Finnlands in Moskau und Berlin. Sein Buch erzählt u.a. die dramatische Geschichte seiner Mutter, die Jüdin war und gegen den Willen ihrer Eltern einen evangelischen Finnen heiratete. Die Hauptperson ist jedoch ihre Cousine Mascha aus Riga, deren Lebensodyssee in Lettland, der Sowjetunion, Israel und zuletzt Deutschland spielt. Nur durch kluge Entscheidungen überlebten sie und ihr Mann Josef zuerst die Deutschen und später mit Tochter Lena die schweren Jahre unter Stalin. Beide hatten schwer unter dem Antisemitismus Stalins Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre zu leiden sowie unter dem politischen Druck, den Denunziationen, dem Verlust des Arbeitsplatzes.
In Kooperation mit: DAS FINNISCHE BUCH e.V.

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