Das Festival of Lights verzaubert wieder das Nikolaiviertel

14. Oktober 2026

Wenn der Herbst in Berlin Einzug hält, verwandelt sich die Hauptstadt alljährlich in eine große Bühne der internationalen Lichtkunst. Noch bis zum 18. Oktober 2026 lädt das Festival of Lights dazu ein, bekannte Bauwerke, Plätze und Straßen aus einer ganz neuen Perspektive zu entdecken. Unter dem diesjährigen Motto „Colours of Love“ setzen leuchtende Farben und kreative Lichtinstallationen ein Zeichen für Liebe, Verbundenheit und ein respektvolles Miteinander. Auch das Nikolaiviertel ist wieder Teil des Festivals und zeigt, wie eindrucksvoll sich Berlins ältestes Viertel in Szene setzen lässt.

Täglich von 19:00 bis 23:00 Uhr können Besucherinnen und Besucher Lichtkunst im öffentlichen Raum erleben. Wer das Festival in besonders entspannter Atmosphäre genießen möchte, sollte sich Zeit für einen Spaziergang durch die Gassen des Nikolaiviertels nehmen. Denn gerade hier entsteht ein besonderer Reiz aus dem Zusammenspiel von historischen Gebäuden wie der Nikolaikirche, beleuchteten Bäumen und überraschenden Kunstwerken.

Ein Highlight erwartet die Besucher bereits an der Ecke Spandauer Straße und Rathausstraße. An der dortigen Hausfassade wird eine Videoinstallation mit Szenen aus der Fernsehserie „Babylon Berlin“ gezeigt. Außerdem gibt es dort beeindruckende Bilder aus den 20er Jahren vom ehemaligen Kaufhaus Israel und vom Alexanderplatz zu sehen.

Engelsflügel und Ballerina am Nikolaikirchplatz

Vor der Nikolaikirche ziehen die „Angels of Love“ die Blicke auf sich. Die leuchtenden Engelsflügel laden dazu ein, selbst Teil der Installation zu werden und ein Erinnerungsfoto vor der stimmungsvoll beleuchteten Kulisse aufzunehmen. Das Motiv passt wunderbar zum diesjährigen Festivalmotto und verbindet die Lichtkunst mit einer spielerischen Einladung an das Publikum. Nur wenige Schritte entfernt wartet am Wappenbrunnen die Installation „Ballerina“. Gemeinsam mit der farbigen Beleuchtung der Bäume entsteht hier ein besonders stimmungsvolles Ensemble.

Lichtkunst in den Gassen

Vom Nikolaikirchplatz aus lohnt sich ein Abstecher in die Propststraße. Die beleuchteten Bäume und die farbig hervorgehobenen Arkadenbögen verleihen der Straße eine märchenhafte Atmosphäre und auch in der Poststraße gibt es einiges zu entdecken. Die Fassade der Gerichtslaube wird mit farbigen Projektionen in Szene gesetzt und direkt nebenan befindet sich am Restaurant „Fischer & Lustig“ eine weitere Installation „Angel of Love“.

Auf dem Weg durch die Straße Am Nußbaum sorgen farbige Lichtakzente für zusätzliche Abwechslung und laden zum Entdecken und Fotografieren ein. Es sind gerade diese kleineren Details, die das Festival im Nikolaiviertel so reizvoll machen: Nicht nur einzelne große Projektionen, sondern ganze Straßenzüge werden zu einem Erlebnis aus Licht und Farbe. Und wer zwischendurch eine Pause einlegen möchte, findet in den Restaurants und Cafés im ganzen Viertel viele köstliche Möglichkeiten, den Abend kulinarisch zu ergänzen.

Das Festival of Lights über das Nikolaiviertel hinaus entdecken

Wer nach dem Rundgang noch mehr Lichtkunst erleben möchte, kann den Abend in der historischen Mitte fortsetzen. Vom Nikolaiviertel aus sind weitere bekannte Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erreichbar. In wenigen Minuten gelangt man zum Berliner Dom, dessen imposante Architektur während des Festivals ebenfalls in Szene gesetzt wird. Auch der Fernsehturm am Alexanderplatz und das Brandenburger Tor gehören zu den bekannten Anziehungspunkten des Festival of Lights.

Die genauen Standorte und weitere Informationen zu allen Lichtinszenierungen finden Sie im offiziellen Programm des Festivals:
https://festival-of-lights.de/de/programm-2026/

Unser Tipp: Im Nikolaiviertel lässt sich das Festival of Lights besonders entspannt erleben. Für die Anreise zum Nikolaiviertel bietet sich der öffentliche Nahverkehr an. Die U-Bahn-Linie U5 bringt Besucherinnen und Besucher zur Station „Rotes Rathaus“, der Eingang zum Viertel befindet sich direkt gegenüber.